Sortimentspolitik
Die Sortimentspolitik ist der Produktpolitik untergeordnet und somit
ein Aktionsaspekt des Marketing.
Alle Waren, die ein Handelsunternehmen anbietet, bilden das
Sortiment.
Alle Entscheidungen, die durch den Unternehmer im Bezug auf die
Gestaltung seines Warenangebotes trifft, verstehen wir unter dem
Begriff "Sortimentspolitik".
Durch die Sortimentspolitik werden neue Produkte ins Sortiment
aufgenommen und das Leistungsangebot erweitert. Außerdem wird das
Sortiment bereinigt und gleichzeitig das Angebot vervielfältigt.
Am Besten lässt sich das Sortiment durch eine Renner-Penner-Liste
bereinigen. Das heißt, das nicht gut laufende Produkte aus dem
Sortiment genommen werden und an der dafür ins Sortiment aufgenommen
werden. Sortimentsprodukte können sein Schmierstoffe, Hydrauliköle
oder Motorenöle. Für weiter Infos
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Sortimentspolitik für eine marktgerechte Gestaltung des Angebots
eines Unternehmens
Die Maßnahmen eines Unternehmens zur marktgerechten Gestaltung des
Angebots, um seine Marketingziele zu erreichen, ist die
Sortimentspolitik. Diese Maßnahmen nutzen Unternehmen, um Gewinn und
Umsatz zu steigern, Kosten zu minimieren, die Wettbewerbssituation
zu verbessern und um die Risiken besser zu verteilen. Zudem kann
hierdurch die Auslastung und evtl. Rationalisierungen der
Produktions- und Lagerhaltung gesteuert werden, wodurch auch eine
Steigerung der Verbundkäufe und Absatzmenge erreicht werden kann.
Durch die Sortimentspolitik kann sich die Positionierung am Markt
gegenüber den Wettbewerbern deutlich verbessern und die
Sortimentsanordnung im Verkaufsraum kann sich optimieren.
Zur Bildung von Sortimentseinheiten gibt es Gestaltungsprinzipien,
die bei Einhaltung die Marketingstrategie unterstützen können.
Sortimentseinheiten kann man über folgende Richtlinien bilden:
Herkunftsorientierung (Material-/Stofforientierung sowie
Lieferantenorientierung), Preislagenorientierung, Orientierung an
der Selbstverkäuflichkeit der Ware, Orientierung an
betriebsbezogenen Aufbaugesichtspunkten, Orientierung am
konsumentengerichteten Verhalten von Herstellern, Orientierung an
Wettbewerbern, Bedarfsorientierung. Unternehmen die Online Games
anbieten besitzen indirekt ein Sortiment. Sie bieten verschiedene
Online Games an, dennoch
verkaufen Sie sie nicht wie herkömmliche Produkte. Man kann das
Online Game weder in den Händen halten noch mit Ihm irgendetwas tun.
Sortimentspolitik - Ziele des Unternehmens sollten nach der Infrastruktur gestaltet werden
Das gesamte Sortiment kann nicht konstant gehalten werden, da sich
das Unternehmen ständig an das Konsumverhalten oder die
Marktsituation anpassen muss, damit es überlebensfähig bleibt.
In den schlimmsten Fällen werden sogar ganze Warengruppen aus einem
Sortiment genommen, dies geschieht, wenn ein Lieferant insolvent
wird oder die Produkte des Lieferanten sich zum größten Teil nicht
gut verkaufen lassen und die Abnahmemengen für die restlichen
Artikel zu hoch sind.
Wie Breit oder Tief ein Sortiment ist, hängt von dem jeweiligen
Gewinn ab, den ein Produkt einbringt.
Zudem wird das Sortiment auch von den Neuheiten des Marktes
gesteuert, die die ältere Produkte vom Markt verdrängen können, so
werden zum Beispiel plötzlich Renner zu Pennern, die dann aus dem
Sortiment genommen werden müssen.
Das Sortiment wird durch artikelspezifischen Erfolgsindikatoren im
Rahmen der operativen Sortimentspolitik gesteuert und kontrolliert.
Die Absatzkraft beschäftigt sich mit der Artikelakzeptanz, das heißt
mit der durchschnittlichen Absatzmenge pro Geschäft im Monat und dem
durchschnittlichen Endverbraucherpreis.
Weitere wichtige Indikatoren sind die Umsatzkraft, die
Handelsspanne, die Umschlagshäufigkeit, die Bruttorentabilität, die
Nettorentabilität, die Kompensationskraft und die
Produktrentabilität.