Cliparts

In den Bereichen von Print und Web-Design, in jeder Form von heutiger Medien-Gestaltung und Werbung sind sie kaum mehr weg zu denken. Cliparts – eingefügte Zeichnungen, die sich unter Umständen auch humorvoll auf das Geschriebene beziehen. Gerne werden sie als attraktive Blickfänger im oberen Bereich des Textes genutzt, um schon auf die Überschrift aufmerksam zu machen; nachfolgend eingearbeitet verleiten Cliparts zum Weiterlesen und wecken somit das Interesse auf mehr Information. Die wohl bekanntesten Cliparts seit der Digitalisierung von Texten und Print-Objekten, tragen den Namen Screen Beans. Wer kennt sie nicht, die kleinen, meist nur schwarzen Strichmännchen, welche humorvoll und zugleich treffend alle möglichen Alltags- und Berufssituationen darstellen. Im Standard-Angebot von alten Microsoft-Word-Versionen enthalten, sind diese Cliparts schon seit Jahren jedem Word-Nutzer bekannt und haben schon manchen Text auf amüsante Weise bereichert. Professionelle Unternehmen, die sich das Erstellen von Werbeträgern, wie Flyern, Plakaten und Rundschreiben zum Auftrag machen, können auf Cliparts nicht verzichten. Aber auch die Gestaltung von Internet-Auftritten wäre ohne diese kreativen Ergänzungen trist und langweilig.
Ganze Datenbanken mit Cliparts zu allen möglichen Kategorien können auf Datenträger gekauft bzw. auch über das Internet bezogen werden.

Cliparts werden als Vektorgrafiken gehandelt

Um möglichst gute Qualität bei wenig Speicherplatz zu ermöglichen werden Cliparts als so genannte Vektorgrafiken gehandelt. Für das Web-Design kommt immer mehr die Weiterentwicklung in Form von animierten Cliparts zum Tragen. Mit diesen haben herkömmliche Cliparts im wahrsten Sinne des Wortes das Laufen gelernt und geben ihrer Aussage durch Bewegung noch mehr Ausdruck. Auf vielen Internet-Plattformen gibt es die Möglichkeit, einzelne Cliparts aus verschiedensten Rubriken kostenlos herunter zu laden. Doch sollte auch hier mit offenen Augen und vorsichtigem Klick-Finger agiert werden, denn es könnten zwischen den kostenlosen Angeboten leicht auch kostenpflichtige Cliparts versteckt sein oder mit Download von ganzen Clipart-Dateien ein kostenpflichtiges Abo o.ä. abgeschlossen werden. Egal, woher man sie bezieht: Cliparts haben eigentlich nur eine Aufgabe – den Leser des Mediums aufmerksam zu machen, zum Bleiben und Weiterlesen zu animieren und evtl. sogar noch zu amüsieren. Und diese Aufgabe bewältigen sie, gezielt eingesetzt, perfekt. Die Steigerung der Werbewirksamkeit von Print-Medien mit effektvollen Cliparts geziert ist nicht von der Hand zu weisen und schon jedem in Form eines Flyers oder einer Wurfsendung fast täglich vor Augen. Ebenso wären Internet-Auftritte ohne diese kleinen Stimmungsaufheller wesentlich eintöniger, wenn nicht sogar langweiliger.

Cliparts das Gesamtbild ist entscheidend

Aber auch beim Einsatz von Cliparts gilt: Das Gute liegt im maßvollen Einsatz. Ein hoffnungslos mit Cliparts überladener Flyer verliert ebenso an Aussagekraft, wie eine dadurch unübersichtliche Internet-Präsenz.