Non-Profit-Marketing
Non-Profit-Marketing ist das wohl beste, was Marketing zu bieten hat. "Beste" im Sinne von der guten Tat, die hinter einem Marketingauftrag steht. Beim Non-Profit-Marketing geht es nämlich um die Kommunikation von Organisationen, die nicht auf Gewinn im klassischen Sinne aus sind. Sie wollen eher Spender, Ehrenamtliche und Unterstützer jeglicher Art durch Marketing-Aktionen gewinnen, um für Hilfsbedürftige im regionalen, überregionalen und weltweiten Raum Geld zu sammeln. Die so genannten NPOs (Non-Profit-Organizations) bzw. Kommunikationsagenturen entwerfen beim Non-Profit-Marketing Kommunikationskampagnen, um die Art der Bedürftigen zu zeigen bzw. was mit dem gespendeten Geld passiert. Problematisch ist hierbei, dass viele NPOs nicht den Status und das damit einhergehende Vertrauen haben, sodass Kampagnen eher erfolglos wirken, da unter Umständen keine Glaubwürdigkeit transportiert wird bzw., dass der Name der NPO noch keinen selbstredenden Titel hat, wie z.B. UNICEF, NABU und ähnliche. Marketing auf dem Sektor der NPOs ist also ein schwieriges unterfangen. Es ist schwieriger Geld für etwas gemeinnütziges locker zu machen, als, wenn man einen Alltagsgegenstand und dessen wunderbare, neue Vorteile anpreist.Non-Profit-Marketing - Mit wenig Geld eine große Wirkung erzielen
Eine weitere Problematik ist das Finanzbudget, das eine NPO zur Verfügung hat, um Marketing für sich zu betreiben. Oftmals verlangt man von Agenturen mit wenig Geld, große Wirkung zu erzielen. Deswegen ist das Internet für NPOs, die noch keinen großen Namen haben, der wichtigste und billigste Kommunikationsweg. Sei es durch virales Marketing auf verschiedenen Web 2.0-Plattformen oder sei es durch einfaches Schreiben von E-Mails an potentielle Spender. Das Internet bietet viele, nützliche Möglichkeiten. Dass eine Organisation keine große Fernseh- und Anzeigenkampagne ins Leben rufen kann, ist einfach zu erklären. Ein großes Marketingbudget und eine teure Werbekampagne wirkt unglaubwürdig. Denn wo kommt das ganze Geld für die Kampagne her? Etwas von den Spendern? Das schließt natürlich nicht aus, dass NPOs im Zuge des Marketings Fernseh- oder Anzeigenkampagnen schalten können. Auch hier entscheidet die Größe, die Geschichte und das Ansehen in der Gesellschaft der NPO. Wenn Sie nicht Spenden, dann nutzen Sie das Geld eben anders, z.B. fürs Reisen buchen oder um im Restaurant gut zu Speisen.Non-Profit-Marketing mit Mund Propaganda
Ein wichtiger Leitgedanke des Non-Profit-Marketings ist, dass man kein Vertrauen, keine Spenden-Transparenz glaubwürdig kommunizieren kann. Das kann ausschließlich durch gute Organisation, hundertprozentige Spendenweiterleitung und Seriösität über einen längeren Zeitrahmen erfahren werden. Hier zählt die Mund-zu-Mund-Propaganda, das Presse-Echo und der tatsächliche Erfolg durch ankommende Spenden. Mit anderen Worten: eine neue, kleine NPO muss Geduld haben. Durch Kontinuität muss bewiesen werden, dass man Vertrauen verdient.Leider erfährt man immer wieder über die Medien, dass Geld veruntreut wurde und Spenden für vermeintlich gute Zwecke nicht da ankommen, wo sie hinsollen. Der Spender fühlt sich an der Nase herumgeführt und wird das Spenden zunächst einstellen bzw. er greift auf altbewährte Organisationen zurück, die schon so lange bestehen, weil sie die wirklich guten sind. Diese großen NPOs werden auch noch viele Jahre bestehen, ohne, dass sie sich große, kostspielige Gedanken über die Werbung für Spender und für den guten Zweck machen müssen.